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Könnte Andirobaöl ein zuverlässiges Mittel gegen Varroamilben sein?

Andiroba Nüsse aus nachhaltiger Wildsammlung von Amanaci Rohstoffe

Woher kommt die Varroamilbe?

Ursprünglich stammt die Varroamilbe (Varroa destructor) aus dem östlich-asiatischen Raum und wurde durch intensiven Handel zwischen den USA und Asien unwissend eingeführt, wo sie die ungeschützen heimischen Bienenarten befielen.

Die Varroamilbe lebte ursprünglich mit der heimischen südostasiatischen Honigbiene Apis Cerana in Koexistenz. Im Gegensatz zu europäischen Bienen ist die östliche Honigbiene in der Lage, die Varroamilbe (Varroa destructor) unter Kontrolle zu halten. Bereits Mitte der 80er Jahre wurde die Varroamilbe zu einem Hauptschädling von heimischen Honigbienen. Sie wurde erstmals im Jahr 1991 gemeldet und verbreitete sich schlagartig in den gesamten USA. In Russland machte die Milbe den Bienen bereits in den 50er zu schaffen und da die im östlichen Lebensraum beheimatete Honigbiene Apis cerana in den 90er auch in Europa gehalten wurde, konnte sich die Varroamilbe nahezu weltweit verbreiten.

Andirobaöl Anwendung und traditio9nelle Verwendung bei Amanaci Rohstoffe

Bekämpfung der Varroamilbe

Apis mellifera L. ist die europäische Wildbiene und der Hauptbestäuber von Nutz- und Kulturpflanzen. Mit der zunehmenden Bedeutung des ökologischen Landbaus hat auch der Einsatz von “natürlichen” Insektiziden zugenommen.

Doch viele der Produkte sind noch nicht genau erprobt und die Auswirkungen auf Bienen müssen noch bestimmt werden. Ziel einer Studie war es, die akute Toxizität und subletale Effekte von natürlichen Insektiziden wie Andirobaöl, Citronellaöl, Eukalyptusöl, Knoblauchextrakt, Neemöl und Rotenon auf Honigbienen der europäischen A. mellifera zu untersuchen.

Alle untersuchten Insektizide zeigten eine hohe bis mittlere Toxizität und eine erhöhte Sterberate bei erwachsenen Arbeiterbienen. Mit einer Ausnahme: Andirobaöl zeigte bei ausgewachsenen A. mellifera Bienen keine erhöhte Letalität (Sterblichkeit) in Folge einer Erkrankung oder Vergiftung durch die Behandlung mit Andiroba.

Lediglich bei ungeschlüpften Bienenlarven zeigte sich bei Knoblauchextrakt, Andirobaöl und Neemöl eine akute Toxizität für Bienenlarven. Abgesehen von Eukalyptusöl führten Larven, die mit Sirup der oben genannten Insektizide gefüttert wurden bei erwachsenen Arbeitern zur Entwicklung einer geringeren Körpermasse bei. Darüber hinaus verringerten Eukalyptusöl, Knoblauchextrakt, Neemöl und Rotenon die Gehgeschwindigkeit bei erwachsenen Arbeitern.

Unsere Ergebnisse zeigen die potentielle akute Toxizität und subletale Wirkung von botanischen Insektiziden auf Honigbienen und zeigen damit, wie wichtig es ist, die Risiken der Nebenwirkungen von Biopestiziden, die oft als umweltfreundlich angepriesen werden, auf Nichtzielorganismen wie Bestäuber zu untersuchen.

Nur bei Arbeitern, die mit Andirobaöl und Citronella-Öl behandelt wurden, war die Bewegungsgeschwindigkeit der Bienen ähnlich dem der Kontrollbienen ohne Behandlung. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Andirobaöl einen neues und effektives Mittel zur Bekämpfung der Varroamilbe bei Arbeiterbienen darstellen könnte.

Quelle der Studie: Pequi fruit (Caryocar brasiliense Camb.) pulp oil reduces exercise-induced inflammatory markers and blood pressure of male and female runners

Copaiba Öl
Copaiba – Copaifera officinalis resin von Amanaci Rohstoffe

Copaiba Öl: Der heilige Gral gegen Bienensterben?

Unseren Kunden aus der Kosmetikherstellung empfehlen wir von Anfang an die Kombination von Andiroba und Copaiba. Nun scheint es so, dass beide Öle wirklich nicht ohne einander können und sich auch in anderen Bereichen stark potenzieren und unterstützen. Während Andirobaöl für erwachsene Bienen als sicher gilt, kann es eine toxische Wirkung auf die Bienenbrut ausüben. Genau hier knüpft Copaiba Öl (Copaifera officinalis Resin) an.

Copaiba besitzt generell eine beeindruckende Wirkung auf verschiedene Bakterienarten, insbesondere grampositive Erreger und Ektoparasiten. So wird Copaiba Öl seit Jahrhunderten von den indigenen Ureinwohnern bei bakteriellen oder parasitären Infektionen, Darmbeschwerden und urologischen Leiden verwendet. Zudem gibt es mit Copaiba erste erfolgreiche Untersuchungen zur Eindämmung und Bekämpfung von nosokomialen Infektionen, also multiresistenten Krankenhauskeimen. Besonders eindrucksvoll ist die umfangreiche Wirkweise, die sich nirgendwo sonst in der Natur befinden.

Andirobaöl Inhaltsstoffe und bioaktive Substanzen bei Amanaci Rohstoffe

Kann Copaiba die bak. Faulbrut bekämpfen?

Was bei erwachsenen Bienen oft die Varroamilbe ist, ist für die ungeschlüpfte Bienenbrut das Gram-positive, sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae.

Das Bakterium ist der primäre bakterielle Erreger der Honigbienenbrut und der Erreger der amerikanischen Faulbrutkrankheit. Die mögliche Behandlungen erfolgt in der Regel mit starken Antibiotika die auch zu einer erhöhten Sterberate der Bienenlarven führen kann. Zudem, tötet das Antibiotikum lediglich das Bakterium, nicht aber die Sporen, die letztendlich auch im Honig landen und dort aktiv bleiben. Zwar sind sie für den Menschen als unbedenklich eingestuft, doch so kann es zu einer Kontamination und der ungewollten Verbreitung kommen.

Die schwere der Infektion zeigt sich schon dadurch, dass die amerik. Faulbrut meldepflichtig ist und das betroffene Gebiet sofort unter Quarantäne gestellt werden muss.

In einer Studie wurde in-vitro die antimikrobielle Aktivität von Andiroba und Copaiba Öl gegen verschiedene Paenibacillus-Arten untersucht und bewertet. Die registrierten MIC-Werte von Andiroba lagen bei 1,56-25%, während die MICs-Werte für Copaiba Öl 1,56-12,5% betrugen. Um den Zeit-Reaktions-Effekt beider Öle auf P. Larven zu bestimmen, wurde der Mikroorganismus den Ölen bis zu 48 Stunden ausgesetzt.

Nach 24h Behandlung mit Andiroba-Öl und nach 48 h Behandlung mit Copaiba Öl wurden keine lebensfähigen Zellen der P. larvae ATCC 9545 beobachtet. Die mögliche toxische Wirkung beider Öle wurde durch die Sprühauftragsmethode bei gleichen Konzentrationen von MICs beurteilt.

Eine Sterblichkeit bei Bienenlarven wurde nur bei der Behandlung mit Andirobaöl (siehe Beschreibung Varroamilbe) beobachtet. Das Copaiba Öl zeigte nach 10 Tagen der Beobachtung keinerlei toxischen Wirkungen auf die Bienenlarven.

Quelle/Studie: 10.1016/j.jip.2011.12.002. Epub 2011 Dec 17

Gut zu wissen

“Zusammenfassend zeigt das Ergebnis, dass beide Öle eine hohe Aktivität gegen Paenibacillus-Arten besitzen und das Copaiba Öl ein sicheres Mittel für die Behandlung oder Prävention der amerikanischen Faulbrut darstellen könnte.”

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Wir garantieren für reines Andirobaöl in therp. Qualität

Wir es uns zur Aufgabe gemacht, die von uns angebotene Rohstoffe ausschließlich in reiner Qualität zu produzieren. Also genau so, wie sie von den Ureinwohnern tatsächlich verwendet werden und mit dem höchstmöglichen Spektrum an bioaktiven Substanzen. Nur so ermöglichen wir naturreine Öle, die auch tatsächlich spürbare Resultate ermöglichen.